Einführung von „On-Demand-Shuttles“ in der Region um Winsen/Luhe, der Elbmarsch, Ahrensburg und Stormarn

Die Projekte werden wissenschaftlich begleitet und ermöglichen den Bürger:innender genannten Regionen, neue Verkehrsmodelle auszuprobieren und damit voran zu bringen.

Bild: NatKar26 (pixabay)

Ich freue mich sehr darüber, dass Hamburg in 10 Teilprojekten innovative Mobilitätsangebote unter Realbedingungen prüft und dass dabei ausdrücklich der ländliche Raum mit einbezogen wird!“ Eines dieser Testgebiete umfasst Winsen/Luhe und die Elbmarsch, aber auch in Schleswig-Holstein Ahrensburg und Stormarn. Die Projekte werden wissenschaftlich begleitet und ermöglichen den Bürger:innender genannten Regionen, neue Verkehrsmodelle auszuprobieren und damit voran zu bringen. Eines dieser Modelle ist der sogenannte „On-Demand-Shuttle“. Hierbei handelt es sich um einen öffentlichen Shuttleverkehr mit dem Zubringerdiensten z.B. zum nächsten Bahnhof organisiert werden. Der On-Demand-Shuttle funktioniert „auf Zuruf“ ohne feste Haltestellen und Fahrpläne.

„Als Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für die Metropolregion freue ich mich besonders über Projekte, die den ländlichen Raum bundeslandübergreifend von Hamburg aus mitdenken. Es ist gut, dass im Hamburger Süden und Südosten mehrere Regionen ausgewählt wurden. Schade ist, dass für die Mobilitätsverbesserung das Mittelstück auf der Landkarte, die Verbindung zwischender Elbmarsch und dem Raum um Bergedorf und Geesthacht, außer Acht gelassen wurde. Das verkennt, dass viele Bürger:innender Elbmarsch sich weitere Verbesserungen zur Überquerung der Elbe in Richtung Geesthacht und Bergedorf und damit weniger Individualverkehr wünschen. – Und auch rund um Geesthacht gibt es viele Dörfer, die von passgenaueren Angeboten im öffentlichen Personennahverkehr profitieren würden.“

Unterm Strich freut sich Kathrin Bockey über die Untersuchungen Hamburgs zur Digitalisierung der Mobilität sehr. „Es ist eine tolle Sache, dass Hamburg es geschafft hat, den ITS Weltkongress (Intelligent Transport Systems) im Oktober 2021 in die Hansestadt zu holen und dass dafür im Vorwege Zukunftsmodelle entworfen, getestet und bewertet werden. Damit schafft die Hansestadt den Schritt von visionären Vorstellungen zu Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis. Von der guten Vernetzung im Verkehr wird die Wirtschaftsstärke in der Metro-polregion abhängen. Hier umweltfreundliche Lösungen zu schaffen, ist für uns gemeinsam eine große Aufgabe!“