Mehr Sport in Corona-Zeiten ermöglichen

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Als sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion kritisiere ich die späte Auseinandersetzung der Landesregierung mit Lockerungen im (Mannschafts-)Sport

Wir hoffen, dass das heutige Spitzengespräch des LSV mit der Innenministerin und dem Gesundheitsminister endlich zu vernünftigen Regelungen kommt. Dass bisher nichts passiert ist, zeigt eine nicht gerade große Wertschätzung der Innenministerin für diesen wichtigen Bereich. Wie schon bei den von mir im Mai angemahnten Freibadöffnungen kommt es auch beim Mannschaftssport im Freien auf vernünftige Hygienekonzepte vor- und nach dem Spiel an. Wenn wir zugrunde legen, dass die Ansteckungsgefahr an der frischen Luft am Geringsten ist und wenn wir den Wert des Sports zur Gesunderhaltung und als sozialer Stabilisator sehen, dann müssen wir ihn auch ermöglichen. Es hat alle Beteiligten überrascht, dass jetzt im August der Sport in der Betrachtung der Landesregierung bei den möglichen Erleichterungen keinerlei Rolle gespielt hat. Es passt nicht zusammen, dass Reisen ohne Einschränkungen erlaubt ist, die freiwillig oder unfreiwillig daheim Gebliebenen aber nicht mal ihrem Sport nachgehen können! Ich fordere die Landesregierung auf, sich der Mehrheit der anderen Bundesländer hinsichtlich der Regelungen im Sport anzuschließen.