Vielfältige Wege zur Förderung von E-Sport sind möglich

Gerade bei Kindern und Jugendlichen wäre ein geregeltes Angebot, das sich z.B. an den Kriterien des gemeinsamen Ethikcodex am Vorbild Dänemarks orientiert, durchaus wünschenswert.

Bild: CG_erious (pixabay)

Anlässlich der heutigen (16.01.2019) Anhörung zum Thema „E-Sport“ im Innen-und Rechtsausschuss

Die heutige Anhörung hat deutlich gemacht, dass bei der Fragestellung, ob das wettkampfmäßige Spielen von Computerspielen nun ein Sport ist oder nicht, die Anzuhörenden sehr unterschiedliche Auffassungen vertreten haben. Nach unserer Auffassung hängen die Fragen der Gemeinnützigkeit und des sozialen Mehrwerts nicht zwingend damit zusammen, ob „E-Sport“ nun Sport ist oder nicht. Fast die Hälfte der Bevölkerung spielt regelmäßig Computerspiele und nicht immer verläuft dieses in vernünftigen Bahnen. Gerade bei Kindern und Jugendlichen wäre ein geregeltes Angebot, das sich z.B. an den Kriterien des gemeinsamen Ethikcodex am Vorbild Dänemarks orientiert, durchaus wünschenswert. Inwieweit sich beispielsweise Sportvereine mit ihrer Verbandsstruktur hier einbringen wollen, sollte ergebnisoffen mit den Beteiligten weiter diskutiert werden!