Eine neue Polizestation für das Amt Hohe Elbgeest?

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Gestern empfing die Amtsdirektorin Lehmann vom Amt Hohe Elbgeest Kathrin Wagner-Bockey (MdL) zu einem Gesprächstermin. Anwesend waren der Amtsvorsteher Herr Dieter Giese (Aumühle), der Wiershoper Bürgermeister Hans-Ulrich Jahn, der Hamwarder Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Richard und der Fachdienstleiter Ordnung, Herr Chors.

Ein großer Themenbereich war die angestrebte Neueröffnung einer Polizeistation für das Amt Hohe Elbgeest. Die Bevölkerungszahl im Amtsbereich bewegt sich auf die 20.000-Marke zu. Diesbezüglich hatte Frau Amtsdirektorin Lehmann der Landtagsabgeordneten Wagner-Bockey bereits einen Brief zur Kenntnis gegeben, der sich an Innenminister Grote richtete mit der Forderung, die Polizeistation in Dassendorf wieder zu eröffnen. „Diesen Brief habe ich zum Anlass genommen, eine Kleine Anfrage im Landtag zu stellen“, führt Wagner-Bockey dazu aus. „Es ist für mich nicht erklärbar, dass in Nusse eine zweiköpfige Station Bestand haben kann, während das Amt Hohe Elbgeest auf das Jahr 2023 vertröstet wird. Hier entsteht eine Schieflage, die konzeptlos wirkt und die eine Benachteiligung darstellt.“ Die Antwort auf die Anfrage steht noch aus.

Weiteres Thema war auch das demnächst zu erwartende Stadt-Umland-Konzept mit genauen Einwohner- und Entwicklungsdaten für die Region um Geesthacht. Wunsch der Gemeinden Hamwarde und auch Wiershop ist eine Ausweitung der Wohnbebauung. In einer angeregten Diskussion wies Wagner-Bockey darauf hin, dass sie es für wichtig halte, dass auch im ländlichen Raum (kleine) Mietwohnungen entstünden. Sowohl  junge, als auch ältere Menschen bräuchten Wohnraum vor Ort, wenn sie ihre Heimatgemeinden nicht verlassen wollten. Der zunehmende Flächenverbrauch mit der Versiegelung von Böden wurde aber durchaus als Problem gesehen. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer, dass hier mit Augenmaß vorgegangen werden müsse.